Die Interkulturelle Mediation

wird im Zuge zunehmender wirtschaftlicher Globalisierung umso bedeutsamer als Menschen unterschiedlicher Herkunft und aus diversen Kulturen in einer Nation zusammen geführt werden. Da die meisten Menschen ihr kulturelles Erbe nicht einfach ablegen können und wollen, werden Vorurteile und Missverständnisse virulent. In interkulturellen Familien, die durch Heirat von Partnern verschiedener Herkunft begründet werden, können kulturelle Prägungen den Alltag bereichern aber auch komplizieren.

Das Rollenverständnis der Ehepartner, Erziehungsvorstellungen oder die Einstellung zu Arbeit und Geld können erheblich voneinander abweichen. Interkulturelle Konflikte sind jedoch nicht auf Familien beschränkt, sondern können genauso in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder in politischen Auseinandersetzungen auftreten. Mediation zwischen Konfliktparteien aus verschiedenen Kulturen sind besonders komplex und bedürfen eines ausgeprägten Einfühlungsvermögens seitens der Mediatoren.

Da die Mediatoren des Mediationsteams beide in dem Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen wirken sind uns die meisten Schwierigkeiten bekannt.